Start
← Zurück zur Startseite
Welt

Zugunfall bei Bedford - Lokführer tot, 100 Verletzte

Corby-Zug fuhr in stehenden Nottingham-Zug von hinten. 9 kritisch. BTP und RAIB ermitteln.

Von News4You Redaktion 4 Min.
Zugunfall bei Bedford - Lokführer tot, 100 Verletzte

Am Freitag gegen 17:15 südlich von Bedford kollidierten zwei East Midlands Railway-Züge Richtung London St Pancras. Ein Lokführer starb. Neueste Zahlen: 100 Menschen brauchten medizinische Hilfe, 28 liegen noch im Krankenhaus, 9 in kritischem Zustand.

Wie es passierte

  • Abfahrt 15:50 aus Nottingham
  • Abfahrt 16:40 aus Corby

Die British Transport Police sagt, der Corby-Zug fuhr in das Heck des stehenden Nottingham-Zugs bei Elstow, nahe der Kreuzung A421/A6. Mindestens ein Wagen entgleiste.

Das Opfer war ein EMR-Lokführer. RMT-Generalsekretär Eddie Dempsey sagte, er war früher Gewerkschaftsvertreter, und nannte die Nachricht «verheerend».

Aufschlüsselung des East of England Ambulance Service:

  • 11 sehr schwere Verletzungen
  • 32 schwere
  • 57 leichte

Zeugen

Pete Knapp, 40, im vorderen Wagen:

Ich stand auf - Stühle überall. Es fühlte sich an wie eine Explosion. Blutige Gesichter, gebrochene Beine, Rauch, Schreie.

Brett Byatt - nur 3-4 Unverletzte in seinem Wagen:

Alle anderen hatten starke Blutungen, konnten nicht stehen, konnten den Hals nicht bewegen. Ich sah eine Frau mit gebrochenem Bein.

Teresa Itabor fuhr wegen ihres Geburtstags nach London. Nach dem Bahnhof Bedford gab es einen lauten Knall - ihr Kopf schlug gegen den Vordersitz.

Keir Starmer sprach der Familie des Lokführers sein Beileid aus und wünschte den Verletzten gute Besserung.

Ermittlung

British Transport Police, die Rail Accident Investigation Branch und Network Rail ermitteln. Noch keine Ursache bekannt. Passagier Byatt fragt in den Medien bereits, warum der zweite Zug nicht vor dem Halt voraus gewarnt wurde.

Noch keine Antwort. Die Untersuchung hat gerade begonnen.

Ähnliche Artikel