Ein 4-Millionen-Horrorfilm schlägt einen Superhelden. Keiner hat das kommen sehen
Mit Peanuts gedreht, mit Memes vermarktet - jetzt Film Nr. 1 in 38 Ländern.
Studio-Bosse haben einen richtig miesen Dienstag.
«Hollow Creek» kostete weniger als das Catering eines Superhelden. Kein Star-Cast. Die letzte Regisseur-Arbeit war ein Streaming-Only-Thriller, den die Hälfte von Twitter verschlafen hat. Eröffnungswochenende? 127 Millionen Dollar weltweit.
Der Superheld, den er schlug, hatte Marketing im neunstelligen Bereich und eine Spielzeuglinie schon im Laden. Autsch.
Warum hat’s funktioniert? Mundpropaganda, ganz einfach. Leute kamen raus und sagten sofort «du MUSST das im Kino sehen». Jump Scares old school. Der Twist sitzt wirklich. Keine Post-Credits-Teaser für ein Universum, das niemand wollte.
Social Media half - aber nicht wegen einer polierten Kampagne. Fans clippten die eine Szene, die man nicht spoilern soll, und forderten sich gegenseitig heraus. Marketing, das man nicht kaufen kann.
Kritiker sind geteilt. Publikum nicht. CinemaScore durch die Decke.
Wenn du Cape Fatigue hast, ist das dein Wochenende. Nimm jemanden mit, der leicht erschrickt. Danach habt ihr Geschichten.