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Technologie

Apple verklagt OpenAI - Ex-Ingenieur, Zero-Day-Bug und 'LOL, so funny'

Apple verklagte OpenAI am 10. Juli 2026 wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen. Ex-Ingenieur Chang Liu soll über einen seltenen Auth-Bug vertrauliche Dateien heruntergeladen haben.

Von News4You Redaktion 6 Min.
Apple verklagt OpenAI - Ex-Ingenieur, Zero-Day-Bug und 'LOL, so funny'

Apple und OpenAI teilten sich eine Bühne. Jetzt teilen sie sich ein Aktenzeichen.

Am 10. Juli 2026 reichte Apple eine Bundesklage in Nordkalifornien ein: OpenAI baue seine Gadgets angeblich auf Apples vertraulicher Arbeit. Die wildeste Zeile laut Apple kam von einem Ex-Ingenieur - schon bei OpenAI:

“LOL, I found out I can access the [network storage], so funny.”

Was Apple behauptet

Chang Liu wechselte im Januar 2026 zu OpenAI. Apple sagt: Er gab einen Firmen-Mac nicht korrekt zurück und entdeckte später einen seltenen Authentication-Bug, der ihm Wochen danach noch Zugang zu Shared Folders gab.

Er soll Dutzende vertraulicher Hardware-Dateien heruntergeladen und Kollegin Alyssa Peng (damals noch bei Apple) Links geschickt haben. Peng ging später auch zu OpenAI (keine Beklagte). Apple hat den Zero-Day inzwischen geschlossen.

Mit dabei: OpenAI-Hardware-Chef Tang Tan und io Products, die Ive-nahe Firma, die OpenAI kaufte. Ive selbst wird nichts vorgeworfen.

Warum das zählt

OpenAI rennt Richtung Consumer-Hardware. Apple ist plötzlich Rivale, nicht nur ChatGPT-Partner am iPhone. Der Deal von 2024 wirkt wie alte Diplomatie. Apple will Unterlassungen und Schadensersatz. OpenAI sagt, man habe kein Interesse an fremden Secrets.

Kurz

  • Apple verklagte OpenAI am 10. Juli
  • Kern: Ex-Mitarbeiter zog über einen Zero-Day Apple-Dateien
  • Weiter: Recruiting als Secret-Hunting

Zwei Firmen. Eine angebliche LOL-Nachricht. Und ein Hardware-Krieg mit Aktenzeichen.

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