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Deutschland 7:1 Curaçao - Déjà-vu von 2014 und das erste WM-Tor einer Nation kleiner als Houston

Comenencia begeisterte Houston, dann dominierten Musiala und Havertz. Sieben Tore, Echo des Brasilien-Spiels und ein WM-Rekord.

Von News4You Redaktion 5 Min.
Deutschland 7:1 Curaçao - Déjà-vu von 2014 und das erste WM-Tor einer Nation kleiner als Houston

Ein 7:1 der Deutschen löst Gänsehaut aus - aus gutem Grund. 2014 war die Halbfinal-Nacht in Belo Horizonte. 2026 war der Auftakt in Gruppe E im Houston Stadium - und die Sieben stand wieder auf der Anzeigetafel.

Doch die Geschichte begann nicht mit Deutschland. Sie begann mit Curaçao - der kleinsten Nation des Turniers, einem Debütanten, dessen Fans nicht den Sieg, sondern die bloße WM-Teilnahme feierten.

In der 21. Minute traf Livano Comenencia, der Ball touchierte Joshua Kimmichs Knie und landete im Netz. Curaçaos erstes WM-Tor überhaupt. Die Bank explodierte. Die Ränge tobten. Für einen Moment schien der Fußball wieder Märchen für Außenseiter zu schreiben.

Das Märchen hielt nicht lange.

Felix Nmecha hatte schon in der 6. Minute eröffnet, doch nach Comenencias Ausgleich schaltete Deutschland auf Julian Nagelsmann: Nico Schlotterbeck per Kopf, Kai Havertz per Elfmeter in der Nachspielzeit, nach der Pause - Jamal Musiala, Debütant Nathaniel Brown, Deniz Undav und erneut Havertz in der 88. Minute. Endstand 7:1.

Zahlen zum Merken:

  • Deutschlands erster WM-Auftaktsieg seit 2014 - dem Turnier des Titels
  • 7:1 erinnert an Brasilien; die BBC notierte: 239 Tore - nun Rekord als WM-Torschützenkönig vor Brasilien
  • Curaçao hat rund 150.000 Einwohner - weniger als ein Vorort von Houston
  • Trainer Dick Advocaat: Die Fans sind begeistert, keine Schande - Ecuador und die Elfenbeinküste folgen

Für Comenencia und sein Land bleibt dieser Abend unvergesslich. Für Deutschland ein Signal an Gruppe E.

Nächstes Spiel: Elfenbeinküste am 20. Juni in Toronto. Curaçao trifft Ecuador am 21. Juni in Kansas City.

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